Multiplikatoren-Projekt
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Einführung in die romanistische Literaturwissenschaft digital

Tipp: "Kleinteilige Zielschritte abstecken und ein gutes Team aufbauen, in dem man Lachen kann."

fak 13_Hahn + Teuber + Bengert + Klein_3x4

Von links: Dr. David Klein, Prof. Dr. Bernhard Teuber, Dr. Daniel GraziadeiDr. Martina Bengert und Prof. Dr. Kurt Hahn

Weiter Mitwirkende: PD. Dr. Susanne Dürr und Dr. Ana Mateos

Bestandsaufnahme und Projektansatz

Einführungsübungen bilden in der romanistischen Literaturwissenschaft den Erstkontakt der Studierenden mit einem Fach, das in seinen Terminologien, Methodiken, Theoriezugängen und Zielsetzungen vielfach abstrakt erscheint. Ist diese Hürde überwunden, so führt daraufhin die Recherche für abzufassende Hausarbeiten in eine babylonisch anmutende Vielfalt online verfügbarer Literaturbesprechungen, -kritiken, Schulaufgaben und wenigen wissenschaftlich brauchbaren Arbeiten. Gerade in Zeiten voranschreitender Digitalisierung sowie der damit einhergehenden Veränderung von Lese- und Schreibgewohnheiten stehen Lehrende wie Lernende folglich vor besonderen Herausforderungen. Es ist daher wichtig, literaturwissenschaftliche Grundlagenkenntnisse und analytische Fähigkeiten so zu vermitteln, dass die medialen Fertigkeiten heutiger Studierender aufgenommen werden und von Studienbeginn an ein intrinsisches Interesse für die hermeneutische Auseinandersetzung mit Texten oder Filmen geweckt wird.

Idee, Zielsetzung und Arbeitsprozess

Mit Hilfe der Förderung des Multiplikatoren-Programms möchten wir eine Website erstellen, die im Sinne zeitgemäß kompetenter Lehre einerseits auf die veränderte Mediennutzung der Studierenden reagiert und andererseits die vielfältigen Möglichkeiten digitalen Lernens fruchtbar macht. Die Bereitstellung elektronischer Lernangebote – wozu unter anderem Videoclips, (interaktive) Lerntools oder graphisch aufbereitete Textbeispiele gehören können – soll dabei nicht in einem studierenden- und praxisfernen top-down-Verfahren erfolgen. Vielmehr beabsichtigen wir ein Forum zu schaffen, an welchem Kolleginnen und Kollegen der Romanischen Philologie ebenso mitwirken können wie vor allem Studierende, die von Anfang an in die Entwicklung der Website eingebunden sind und deren Inhalte bedarfsorientiert mitgestalten. In einem dialogischen Prozess, den Lehrende und Lernende gemeinsam durchlaufen, hoffen wir somit, den oftmals einschüchternden Methodenpluralismus zeitgenössischer Literatur- und Kulturwissenschaften als produktive Vielfalt zu nutzen und Lust auf die Beschäftigung mit literarischen, filmischen und anderen Fiktionen zu machen.

Als Botschafter guter Lehre können wir andere Lehrende besonders mit Know-How zum Thema "E-Learning" unterstützen. Außerdem bieten wir Tipps zum Umgang mit problematischen Situationen im Team und zur Steigerung der Motivation von KollegInnen für das Thema gute Lehre an.


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